Die Idee

Unser Ziel ist es, den im Pionierhaus befindlichen Bewegungsraum ab Juni 2019 in einen bunten und vielfältigen ExperimentierOrt für Bochum und fürs Quartier zu verwandeln.

 

Das Nutzungskonzept fußt dabei auf drei Säulen:

 

1. Die Nutzung des Raumes als ProbenOrt

Künstler*innen können hier ihre Ideen entwickeln und ausprobieren. Wer immer in Bochum einen Ort zum Proben, Treffen oder Bewegen braucht, ist bei uns herzlich willkommen.

Das „ko-labor“ soll in der Regel als Probenraum für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich sein. Kunstinteressierte, Neugierige, junge Menschen, die in der Zukunft einen künstlerischen Beruf ausüben wollen und andere Künstler*innen sind dazu eingeladen Probenprozesse zu beobachten und an ihnen teilzunehmen. Darüber hinaus sollen regelmäßige Foren des Austausches angeboten werden, in denen die jeweils aktuell in den Räumen des „ko-labors“ Spielenden miteinander ins Gespräch kommen.

2. Die Nutzung des Raumes als KursOrt

Theater-, Tanz und Bewegungskurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ein Seniorenspielkurs, ein Impro-visationstheaterkurs für Fortge-schrittene, Clownsfortbildungen und, und, und… Es soll ein bunter Strauß an Möglichkeiten entstehen, mit dem es gelingen kann, Jung und Alt für die Angebote des „ko-labors“ zu interessieren. Auch im Bereich der Kursangebote soll das Thema „gemeinsam“ im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen: Welche interdisziplinären Angebote können die Dozent*innen des „ko-labors“ zusammen entwickeln, welche Wünsche haben die Kurs-teilnehmer*innen und mit welchen Fähigkeiten können sich die Kurs-teilnehmern*innen unter Um-ständen selbst in die Angebote des „ko-labors“ einbringen?

3. Die Nutzung des Raumes als QuartiersOrt

Ausgehend vom „ko-labor“ ist es unser Ziel, einerseits mit verschiedenen Akteuren im Quartier Kooperationen einzugehen. Schulen, Kindergärten, Senioreneinrichtungen, sowie andere soziale und kulturelle Einrichtungen sind dabei nur die ersten Ansprechpartner, um mit ihnen gemeinsam die Bedürfnisse nach neuen kulturellen Projekten im Stadtteil auszuloten.

Darüber hinaus sollen aber auch Anträge für Projekte gestellt werden, die sich explizit an die Menschen im Quartier richten und die im „ko-labor“ ihren Ausgangspunkt haben, wie zum Beispiel ein inszenierter Theater-spaziergang durch das Quartier, ein regelmäßige Lesepicknick auf dem Imbuschplatz und den Quartiersmittwoch.


Das ko-labor ist einer von vier Räumen im Pionierhaus der KoFabrik. Weitere Informationen zum Konzept der KoFabrik, unseren Nachbar*innen und dem Pionierhaus gibt es unter https://kofabrik.de/.